Die Analyse aus dem Vollblut

Vollblut-Anaylsen werden von uns nicht mehr durchgeführt. Wir möchten mit der Erklärung der Mineralstoffmessung im Vollblut auf die Sinnhaftigkeit dieser Untersuchung - im Vergleich zum Blutserum - hinweisen.
Die Analyse aus dem Vollblut ist eine sinnvolle Mikronährstoffdiagnostik und zeigt die allmähliche Entleerung der Mineralstoffspeicher. Kann das Blut keine lebensnotwendigen Elemente mehr von den Depots beziehen, sinken allmählich auch diese Vitalstoffe im Blut. In welchem Umfang die Speicher bereits entleert sind, ist mit dieser Untersuchung nicht feststellbar.
Im Serum[1] (ein Bestandteil des Blutes) gemessene Elemente spiegeln nicht immer den tatsächlichen Gehalt im Organismus wider, da bei dieser Messung die roten und weißen Blutzellen (Erythro-, Leukozyten) entfernt werden – eben jene Zellen, in denen die Elemente in hoher Konzentration gespeichert sind. Das Vollblut, als Momentaufnahme, enthält jedoch alle seine Bestandteile.
Wird bei der Vollblut-Analyse kein Schwermetall „gefunden“, beweist das nicht, dass keines im Körper vorhanden ist. Das Ergebnis scheint in Ordnung, ist jedoch falsch negativ. Es wurde nur am falschen Ort, also im falschen Compartiment, die Messung durchgeführt. Hier sollte die Haar-Analyse zur Anwendung kommen.
Fragen Sie Ihre:n Haus- oder Vertrauensarzt/-ärztin nach einem entsprechenden Labor.
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[1]Unter Blutserum, auch kurz Serum (lat.: Molke) genannt, versteht man jenen flüssigen Anteil des Blutes, den man durch Zentrifugieren aus einer Blutprobe erhält. Das Serum besteht aus 91% Wasser, 7% Proteinen, 2% Elektrolyten und Nährstoffen, sowie anderen kleinmolekularen Substanzen. Durch Zentrifugieren werden die zellulären Bestandteile, wie rote Blutkörperchen, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen abgetrennt, also auch jene Teile, die Vitalstoffe, enthalten.
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