Die Harn-Analyse zeigt die Menge an toxischen Elementen an, die ausgeschieden wird. Zahlreiche Untersuchungen zeigten, dass der Organismus die im Gewebe deponierten und schädigenden Schwermetalle von alleine nicht ausscheidet. Auch die diversen, immer wieder propagierten alternativen Behandlungsmethoden zeigen nur kurzfristige Wirkung. Außerdem wird weder ein Befund, noch ein nachweisliches (schriftlich) Resultat der Ausscheidungsmenge, noch welches toxische Element ausgeschieden wurde, vorgelegt. Die derzeit einzige Möglichkeit, Schwermetalldepots zu erfassen und gleichzeitig auszuleiten, ist die Analyse vom Harn nach einer Entgiftung mit einem Chelatbildner.
Ist nach der ersten Ausleitungsbehandlung im Harn ein toxisches Element der Analyse über dem Referenzwert (Sollwert), befinden sich meist noch toxische Depots in Geweben und “belasten” den Organismus. Bei den Folgemessungen werden nur mehr die in der ersten Analyse erhöhten Elemente gemessen, bis die individuellen Belastungsgrenzen (Referenzwerte) unterschritten werden. Der Wert eines im Harn gemessenen toxischen Elementes kann sich nach der ersten Anwendung bei einer weiteren Ausleitung erhöhen (durch die Mobilisation).
Wird bei der Harn-Basis-Analyse eine Schwermetallbelastung diagnostiziert, ist die Anwendung einer nochmaligen Entgiftungsinfusion empfehlenswert. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren durchführenden Arzt.
Umfang der Messung
Bei der Harn-Analyse stehen folgende Untersuchungsvarianten zur Verfügung:
1. Harn-Basis-Analyse (5 Elemente)
Messung von: Aluminium, Arsen, Blei, Quecksilber, Zink im Spontan- bzw. Morgenharn.
Weiters können Cadmium, Kuper, Kalium oder weitere Elemente auf Anfrage und Aufzahlung gemessen werden.
Optional mit Buch »Doc, … wir haben ein Problem!«.
2. Harn-Einzelbestimmung
Messung wahlweise von: Arsen, Aluminium, Blei, Cadmium, Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Lithium, Magnesium, Mangan, Natrium, Quecksilber, Selen, Zink
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