Endlich! Amalgam-Verbot - Teil 1

Wir haben 2025 und Amalgam ist verboten!

 

Ich kann mich noch an das Jahr 2001 erinnern, als viele veröffentlichte wissenschaftliche Studien an das zuständige Ministerium weitergeleitet wurden, wie auch schon Jahre davor, mit der Aufforderung, doch endlich das Zahnamalgam wegen des hohen Quecksilbergehaltes zu verbieten.

buchNichts dergleichen passierte. Es sollte noch 24 Jahre dauern, bis das Verständnis betreffend des hochgiftigen Quecksilbers im Amalgam an die Verantwortlichen durchgedrungen ist. Auch ich habe damals in meinem Buch, welches bis heute immer wieder aktuelle Themen anspricht, die Quecksilber-Problematik in Amalgamplomben beschrieben und veröffentlicht.

 

Zahnamalgam
Hohes Risiko. Je nach Aufnahme ist eine akute als auch eine chronische Vergiftung möglich.
Historie. 2018 gab es Einschränkungen für Risikogruppen wie Jugendliche unter 15 Jahren, schwangere und stillende Frauen. Sie durften kein Dentalamalgam erhalten. Eine weite EU-Einschränkung folgte 2023. Sie beschloss den Amalgam-Aussteg zum Jahresanfang 2025. Quecksilber ist Sondermüll. Amalgamabscheider sind im Ordinationsabwasserstrang vorgeschrieben. Vorzugsweise bis 2030 soll Amalgam völlig aus der Zahnmedizin verschwinden.

Nun ist das Amalgam in Zahnplomben ab 1.1.2025 verboten und man ist der Meinung, alle Probleme gelöst zu haben. Und das ist leider falsch.

 

Warum? Wenn einmal Quecksilber in den Körper gelangt ist, kann dieses giftige Metall ohne klinische Hilfe nicht oder kaum den menschlichen Organismus verlassen. Es wird weder über die Nieren im Harn, noch den Stuhl, Schweiß oder Speichel ausgeschieden.

Der Organismus deponiert dieses giftige Metall in Organe, fetthaltige Gewebe oder Zellen. Würde sich Quecksilber längere Zeit im Blut befinden, würde sich die Bildung von roten und weißen Blutkörperchen im Sinne einer Selbstvergiftung pathologisch verändern. Somit ist Quecksilber, aber auch andere Schwermetalle, in der tatsächlichen Konzentration wenig bis gar nicht im Blut vorhanden. Der Stoffwechsel des Blutes transportiert Quecksilber innerhalb von Stunden in oben beschriebene Depots.

Ein negatives Befundergebnis einer Blutuntersuchung (negativ bedeutet in der Medizin, dass alles in Ordnung ist), kann somit falsch sein. Die Untersuchung im Labor wird natürlich korrekt durchgeführt. Aber die Interpretation müsste heißen: In dieser Blutprobe wurde kein Quecksilber gefunden. Das heißt aber nicht, dass kein Quecksilber im Körper abgelagert ist. Tausende Untersuchungen und Studienergebnisse haben das bewiesen. Quecksilber bleibt im Körper und kann noch ein Leben lang zahlreiche Beschwerden verursachen.

 

Kann man Quecksilber im Körper auf die Spur kommen? Ja, man könnte es durch Gewebeproben (Biopsie) finden, aber der Eingriff wäre für den Patienten medizinisch und finanziell nicht zumutbar. Es gibt ein Gewebe, in dem man Quecksilber gut und sicher nachweisen kann. Das ist das menschliche Haar.  Das giftige Metall zirkuliert kurz im Blut, welches die Haarwurzeln für das Wachstum versorgt. Und so wird jedes Metall und auch Mineralstoffe im Haar eingelagert. Das ist der Beweis, dass Quecksilber in Geweben gespeichert wird.

Im nächsten Artikel geht es mit den Fragen weiter, welche Symptome es verursacht und welche Therapie es gibt.

Ihr Dr. Gruber 

Zurück zum Blog

Die auf dieser Webseite zur Verfügung gestellten Beiträge dienen ausschließlich Ihrer Information und sind ausschließlich dazu gedacht, einen Überblick zu geben, können keinesfalls professionelle ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen Arzt ersetzen.

Einsatz und Verwendung von Nahrungsergänzungsmittel, also Orthomolekularer Substanzen, sollte durch einen qualifizierten Arzt, Apotheker oder Therapeuten, der nachweislich der Orthomolekularen Therapie kundig ist, beraten werden. Informationen hier sind keinesfalls geeignet, um gesundheitliche Diagnosen zu stellen, zu behandeln oder vorzubeugen.

Medizinische Anfragen per Mail können nicht beantwortet werden.